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Häufig auftretende Fehler in den Widerrufsbelehrungen


 

1. Häufig wird zwar über das Widerrufsrecht belehrt, jedoch nicht auf die Rechtsfolgen hingewiesen. So erfährt der Verbraucher gar nicht, was ihn erwartet, wenn er seine Vertragserklärung widerruft.

2. Besonders häufig ist die Belehrung über die Frist falsch. Oft wird der Satz verwendet: „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.“ Alleine diese Formulierung macht die Widerrufsbelehrung falsch. 

3. Ergänzende Formulierungen sowie ergänzende Fußnoten, die für den Kreditgeber verwirrend sind, dürfen nicht in der Widerrufsbelehrung erscheinen.

4. Liegt ein sog. verbundenes Geschäft vor, so muss sich die Belehrung auch darauf beziehen. Wird ein Kreditvertrag z.B. mit einer Restschuldversicherung abgeschlossen, so handelt es sich um ein verbundenes Geschäft.

5. Oft wird pauschal belehrt ohne den Einzelfall zu berücksichtigen.